Seit ich mit dem MacBook Pro angefangen habe, für iOS zu entwickeln, rege ich mich über den (nicht) vorhandenen Platz in Xcode für das Code-Fenster auf. Die Auflösung meiner Ausführung beträgt “nur” 1440×900, was mir zum programmieren einfach zu wenig ist.
Zwar hatte ich noch einen 22″ Monitor von Samsung, damit konnte ich aber leider auch nur eine Grösse mehr (1680×1050) erreichen.
Aus diesem Grund habe ich mich letzte Woche entschieden, dass ich nun definitiv einen grösseren Monitor kaufen will. Da neben einer grossen Auflösung dann auch noch die Bildbearbeitung berücksichtigt werden sollte, war relativ klar, dass ich kein Monitor mit TN-Panel kaufen werde. Diese gäbe es ja bereits ab 150.- für 24″.
Nach einigem Suchen habe ich mich dann für den Asus PA246Q entschieden. Ein 24″ Modell mit einer Auflösung von 1920×1200, einem IPS-Panel und einem meiner Meinung nach guten Preis/Leistungsverhältnis. Bei Digitec hat mich der Monitor 439.- gekostet.
Mit ein Kaufgrund war der sehr ausführliche Test bei prad.de

Nach einer guten Woche, kann ich nun langsam aber sicher sagen, dass sich der Kauf völlig gelohnt hat! Das MacBook bleibt trotz vorhandenem stylischen Griffin Elevator Laptop-Ständer zugeklappt, da mir die Auflösung des ASUS völlig reicht.
Von der Bildqualität her, finde ich den Monitor einfach spitze. Ich habe ihn zwar (noch) nicht kalibriert, aber ich bin von den Farben begeistert, und der mögliche Blickwinkel von fast 180 Grad ist auch nicht zu viel versprochen. Bei diesem ist zwar die Farbtreue nicht immer gegeben, aber der Bildschirm-Inhalt ist immer sehr gut sichtbar.
Auch beim coden habe ich nun endlich viel Platz. Für die Arbeit mit Eclipse reicht meiner Meinung nach auch eine kleinere Auflösung, da der Platz gut ausgenutzt wird. Xcode hingegen ist ein riesiger Platzverschwender. Leider wurde dies mit der Einführung der Storyboards definitiv nicht besser. Um damit effizient arbeiten zu können, wird schon fast ein 30″ Monitor benötigt
Alles in allem bin ich bisher sehr begeistert von dem Monitor, auch wenn ich es schade finde, dass trotz 7in1-Cardreader kein CF-Slot zur Verfügung steht. So muss ich meine Nikon auch weiterhin per USB-Kabel anschliessen.
Hier noch der Link zum Monitor bei Digitec: Link
Als direkte alternative zum ASUS gilt wohl der U2412M von Dell, welcher noch einen guten Batzen weniger kostet. Diesen habe ich aber nicht genommen, da sich mir bei Dell immer ein fader Geschmack auf der Zunge ausbreitet.
Die 1440er Auflösung hatte mich bis vor einem Jahr davon abgehalten, auf ein MacBook umzusteigen. Ein 17″-Modell wollte ich nicht immer mit mir rumschleppen müssen und nur da gab’s die höhere Auflösung.
Ab dem Sommer 2010 konnte man dann auch das 15″-Modell mit der 1680er in matt bestellen, das ist für mich ideal, seit Jahren arbeite ich schon damit.
Für die Webentwicklung nutze ich BBEdit, dafür reicht der Platz gut aus.
Ja das 1680er mit mattem Display wäre natürlich super. Und trotzdem hätte ich wohl den Monitor gekauft. Ich habe das MacBook Pro um mobil zu sein. Und trotzdem möchte ich die heutzutage massiv höhere Auflösung eines Desktops nicht missen.
Überlegt hatte ich mir das auch schon, mit einem größeren Monitor zu arbeiten. Aber man kann das Bild nicht komplett auf das größere Display auslagern, sondern nur den Desktop erweitern, oder? Wenn man sie synchron schaltet, bringt die höhere Auflösung nichts. Auf dem Notebook zu tippen und dabei stark zur Seite schauen zu müssen, ist ergonomisch sehr ungünstig.
Ich kann’s mangels zweitem Display leider nicht testen, wie hast Du das umgesetzt?
Ich habe mir überlegt, dass das “8 Virtuelle Bildschirme”-Prinzip für mich keinen grossen Nutzen bringt. Daher lasse ich mein MacBook einfach geschlossen. Dazu habe ich mir aber jetzt ein Henge Dock bestellt, welches Morgen ankommen sollte. Dann habe ich das ganze Kabel-einsteck-wirrar auch nicht mehr.