Ich mache mir momentan einige Gedanken, wie ich dieses Blog weiterführen soll.
Die Statistik sagt, das ich nach Abschluss meiner RS (und Bloggfreien Zeit) etwa 5 Besucher am Tag hatte. Danach kam eine Phase wo ich fast täglich geschrieben hatte, was sich auch in einem steilen Balken bei Google Analytics zur Folge hat. In Zahlen ausgedrückt zwischen 20 und 50 Besucher täglich. Auch die Positionierung bei der Google Suche ist nicht schlecht. Ich werde zu den Themen Ubuntu und Militär gefunden
Aber ich merke das mein Themengebit aus meiner Sicht zu breit gefächert ist, was sich in den Kategorien auch wiederspiegelt. Mein Ziel ist es, ein Publikum direkt auf ein Thema anzusprechen und für diese auch vermehrt Informationen zu bieten. Nützlichen Inhalt zu generieren, bietet eine grössere Befriedigung beim schreiben finde ich. Da ich mich immer wie mehr für die Digitale Fotografie interessiere, überlege ich mir, das Blog auf dieses Themengebiet zu fokussieren. Mögliche Themen wären Erfahrungen, Tutorials, Informationen, News, Bilder usw. Mit dieser Ausrichtung erhoffe ich mir, ein Zielpublikum anzusprechen, welches meinen Inhalt als Mehrwert im Internet betrachtet.
Da mich aber auch andere Bereiche wie Informatik (Ich bin ja immerhin Informatiker) interessieren, möchte ich diese nicht brach liegen lassen. Ich bin mir also momentan schwer am überlegen, ob ich nicht in kleinerem Masse der Idee von Yoda folgen soll, und mehrere Themenblogs unter dieser Domain pflegen will.
Ich hoffe der eine oder andere Leser hat eine Meinung dazu und hat evtl. sogar einen Vorschlag für mich wie ich diesen Konflikt lösen soll
Mir passt dein Mix sehr. Ein bisschen Arbeit ein bisschen digitales Leben
Die “Yoda”-Strategie generiert für ein kleineres Blog halt sehr viel Verwaltungs “overhead”
Ich stelle mir momentan etwa gerade eine ähnliche Frage zum Thema: Was soll ich genau bloggen…
Genau vor der dem selben Gedankengang stand ich auch. Mein Blog ist thematisch das reinste Chaos. Von Hardcore-Nerd-Linux-Kram bis zum “Deutschland sucht den Superstar”-Video ist alles dabei. Im Prinzip könnte ich meinen Weblog in einen privaten Blog, einen Musikblog, einen Funblog, einen Tech-Blog und am liebsten einen anonymen Blog, wo ich mal die Sau rauslassen und Dinge schreiben kann, die mein zukünftiger Arbeitgeber in spe nicht gleich per Google entdeckt.
Einen Blog auf ein Thema zu beschränken ist zwar für den Leser selbstverständlich eine gute Sache, aber es gibt halt nebenbei viele Dinge, die man loswerden möchten, die nicht unbedingt in die Schublade eines Themen-Blogs passen.
Mir fehlt im Moment einfach die Zeit und auch die Lust größere Umbauarbeiten vorzunehmen und habe mich daher ersteinmal dagegen entschieden.
Übrigens finde ich es gut, dass du wieder aktiv bloggst. Jetzt kann ich den Haken bei “invisible” in deinem Eintrag in meiner Blogroll wieder entfernen. Habe den Blog hier schon für tot gehalten.
Machs gut,
prey
Danke für das spannende Feedback und deine Gedankengänge. Ich habe bereits eine für mich passende Lösung gefunden, was in einem Projekt enden wird. Mehr dazu werde ich bloggen.
Ja während dem Militär habe ich nix mehr gebloggt und war auch ein bisschen traurig das ich nicht mehr in deiner Blogroll stehe, aber das hat sich ja jetzt erledigt *freu*
Gruss