Ich habe wieder auf Ubuntu 6.10 gewechselt. Die Lorbeeren habe ich wohl zu früh verteilt. Bei Feisty hatte ich teilweise 3 minütige Wartezeiten nach dem Login, und nur in 50% der Fälle konnte ich USB verwenden. Nun läuft alles wieder hübsch und sauber, trotz kleinen fehlerchen meinerseits
Ich hatte nach der VirtualBox Installation meinen User zur Gruppe ‘vboxusers’ hinzufügen wollen. Dabei hab ich aber vergessen das beim usermod Befehl auch alle momentanen Gruppen angegeben werden müssen. Nach fehlerhafter Eingabe des Befehls mittels sudo, war dann mein sudo endgültig weg. Ich Idiot habe mich aus der admin Gruppe ausgeschlossen, und konnte somit sudo nicht mehr verwenden, um mich wieder in die Gruppe zu einzufügen. So Peinlich die Situation war, so einfach war es auch sie zu beheben. Ubuntu hat im Grub einen Eintrag mit (Recovery Mode) stehen. Wenn dieser ausgewählt wird, kommt ein Rettungssystem zum vorschein, welches direkt ohne Passwortabfrage mit Rootrechten startet. Da konnte ich den User wieder in die Gruppen einfügen.
Ich finde es etwas fahrlässig einen Rootaccess ohne Passworteingabe zu erlauben. Zu sagen ist natürlich das physischer Zugriff vonnöten ist. Aber ich will ja nicht meckern, immerhin läuft alles wieder. Und wenn es diese Möglichkeit nicht gäbe, hätte ich mit einer Live-CD in die Ubuntu Umgebung gechrootet und da hätte ich das auch machen können. Irgendwie finde ich das mit dem Administrationszugriff schlechter als bei Windows. Dort muss ich ein Hackprogramm benutzen wenn ich das Passwort ändern will. Hier muss ich nur nen Reboot machen.
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